Ciccum

Praxis der Denkmaleinhausung

Technischer Aufwand bei der Montage einer Holzeinhausung
Technischer Aufwand bei der Montage einer Holzeinhausung
Klassische Holzeinhausung
Klassische Holzeinhausung

Die winterliche Einhausung von Denkmälern im öffentlichen Raum dient dem Erhalt der Kunstwerke. Verwitterungserscheinungen, die auf Frost-Tauwechsel und Schneebedeckung zurückzuführen sind, sollen minimiert bzw. weitgehend verhindert werden.

Die Einhausung mit Holzverschlägen ist gängige Praxis und leistet einen allgemeinen Wetterschutz. Jedoch sind die Gehäuse – abhängig von der Größe des Denkmals – unhandlich und schwer. Holzplanken mit einem Einzelgewicht von 30 – 40 kg lassen sich nur mit entsprechendem personellen­ und maschinellen Einsatz bewegen, Transport und Montage sind ebenfalls sehr aufwändig. In den vergangenen Jahren hat man deshalb nach leichteren Systemen gesucht.

In Forschungsprojekten sind diverse Einhausungsvarianten auf ihre physikalischen Eigenschaften und Praxistauglichkeit untersucht worden. Neben der Schutzwirkung sollten auch gestalterische Aspekte der Einhausungen besonders für Skulpturen im städtischen Raum berücksichtigt werden.